Die Bedeutung von Kultur für den Erhalt der Demokratie

Um die Schäden, welche der Globalismus anrichtet zu verstehen ist es vorab wichtig darüber zu informieren, wie bedeutsam eine positive Kultur für einen Menschen und die Gemeinschaft in der dieser lebt ist, denn das menschliche Gehirn kann nicht außerhalb der kulturellen Einflüsse die es erlebt denken. Alles was ein Mensch wissen und erfinden kann, ja seine gesamten Wertevorstellungen liegen innerhalb der Informationsbausteine, welche die Kultur präsentieren. Das menschliche Gehirn ist so gesehen nur ein Stück Hardware und die Umwelt der ersten 15 Lebensjahre ist die Programmierung welche die Wertevorstellungen, Meinungen und Persönlichkeit erschafft. Genauso wie die Kultur das Denken eines Individuums bestimmt, so bestimmt sie aus dieser Folge heraus die Gesundheit und den Wohlstand des Volkes.

Die Kulturveränderung ist ausschlaggebend für die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen einer Region oder Nation. Darum ist eine Kulturgemeinschaft auch immer eine Schicksalsgemeinschaft, denn die Kultur entscheidet darüber ob eine Region ein Industrieland, ein Entwicklungsland oder gar ein Bürgerkriegsland ist. Wenn also jemand den Zustand in seinem Land beibehalten möchte, muss die Volkskultur erhalten bleiben und anders herum.

Offene Grenzen führen zur Kulturvermischung und diese Vermischung wirkt sich entweder positiv oder negativ auf das Volkswohl aus. Das ist davon abhängig, wie positiv oder negativ der ursprüngliche Zustand war und wie stark das Gewicht der positiven oder negativen immigrierten Kultur ist. Genau wie eine Partei durch die Aufnahme falscher Mitglieder unterwandert werden kann, so kann auch eine ganze Volksgemeinschaft von innen heraus zerstört werden. Eine Vermischung von Völkern unterschiedlicher Kulturen wirkt immer unvermeidbar kulturverändernd. Wer die Farben Blau und Gelb vermischt, erhält Grün und zerstört somit Blau und Gelb, wobei die Stärke der Veränderung abhängig ist von der Stärke der Vermischung – genauso verhält es sich bei kultureller Vermischung innerhalb einer Region oder Nation. Wer in dem Glauben ist Menschen würden ihre alte Kultur ablegen, wenn sie ein andere Land betreten unterliegt einem fatalen Irrglauben.

Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen führt stets zu kulturellen Konflikten, wenn sich die Werte der einen Gruppe von den Werten der anderen Gruppe unterscheiden. Hierbei geht es nicht zwingend um richtige oder falsche Werte sondern einfach um Wertekonflikte. Bei relativer Ausgeglichenheit der Konfliktgruppen im Zusammenhang mit starken kulturellen Unterschieden kann dies sogar bis hin zu Bürgerkriegen führen wie zwischen Ukrainern und Russen im Donbass und bei stark unausgeglichenen Gruppen zu Unterdrückung der Minderheitskultur wie die Unterdrückung der Kurden in der Türkei oder der Palästinenser durch die Israelis. Innerhalb des Syrien-Krieges und im Yemen zeigen sich diese Konflikte zwischen Schiiten, Sunniten und Aleviten in ihrer brutalsten Form, denn auch Religion ist das Produkt der Kultur. Diese Streitigkeiten sind nie als die „Guten“ gegen die „Bösen“ zu betrachten, sondern als kulturelle Konflikte welche aufgrund von unterschiedlichen Weltanschauungen eskalieren. Aus diesen Konflikten heraus entsteht stets ein totalitärerer Staat und die Voraussetzungen für eine Demokratie sind nicht mehr gegeben.

Als weitere Gefahr besteht die Isolation der Minderheitskulturen innerhalb einer kulturellen Region, welche sich von der Mehrheitskultur kulturell abschottet. Diese kulturell abgeschottete Gruppe ist nicht mehr als Teil der Nation zu sehen, sondern lebt mehr in Form einer kulturellen Enklave. Diese kulturellen Enklaven können sich sogar in einzelnen Stadtteilen wiederfinden. Kulturelle Enklaven befinden sich bereits heute in der Bundesrepublik und viele solche werden nicht selten als „No-Go Areas“ bezeichnet.

Ein weiteres Beispiel für ein solches Problem von kulturellen Enklaven befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika in Städten mit hoher aus Afrika stammender Bevölkerung. In den USA leben nur 13 Prozent Afroamerikaner, aber diese stellen die Hälfte der Gefängnisbevölkerung. Jeder vierte Schwarzamerikaner landet in seinem Leben irgendwann einmal im Gefängnis. Afrikaner sind aber nicht genetisch krimineller als Europäer oder Asiaten. Die japanische Kultur beispielsweise hat mitunter die geringste Kriminalitätsrate der Welt, ein japanisches Kind jedoch das in einer schwarzen Kultur aufwächst hätte eine genauso hohe Wahrscheinlichkeit kriminell zu werden wie die schwarzen Kinder. Ein schwarzamerikanisches Kind wiederum in einer japanischen Kultur hätte einen ebenso geringen Hang zur Kriminalität wie die dortigen japanischen Kinder denn das Verhalten ist das Produkt der Kultur in der ein Individuum aufwächst. Schwarze Kinder wachsen statistisch gesehen in den USA in einer kulturellen Enklave mit erhöhter Armut auf, welche den weißen Kinder meist erspart bleibt und so erklärt sich die erhöhte Kriminalität unter den Schwarzamerikanern.

Wandert eine hohe Zahl aus einer fremden Kultur in ein Land ein, so entsteht (wenn die Zahl hoch genug ist) keine Integration der Migranten in die heimische Kultur, sondern vielmehr Ballungszentren, welche eine Form von kulturellen Enklaven darstellen. Sehen sich diese kulturellen Enklaven in der Eigenverantwortung über ihre Ballungszentren und gleichzeitig im Widerspruch mit den Gesetzen der Heimkultur, entstehen Konflikte, welche bis hin zu einem Bürgerkrieg führen können. Ist die immigrierte Kultur in signifikant hoher Zahl, kann es auch zu einer Überfremdung für die Ureinwohner führen. Die Folge ist entweder ein Erstarken der Konflikte, Auswanderung der Ureinwohner oder gar einem Genozid an der Minderheit wie die Ureinwohner Amerikas auf tragische Weise erleiden mussten.

Die Aufgabe eines Staates im Sinne der Erhaltung der Demokratie

Die Region stellt die Grundlage für das Volk, das Volk stellt die Grundlage für die Kultur, die Kultur stellt die Grundlage für den Staat und der Staat stellt die Grundlage für die gesellschaftliche Ordnung. Die gesellschaftliche Ordnung ist in der Bundesrepublik Deutschland die Parlamentarische freiheitlich-demokratische Grundordnung mit Gewaltenteilung. Der Staat hat also die Aufgabe die kulturellen Voraussetzungen zu schaffen um die Demokratie zu erhalten und die Lebensqualität seines Volkes zu fördern. Wichtigste Aufgabe des Staates ist es hierbei, die Kultur des eigenen Volkes entweder weiter ins Positive zu führen oder zumindest vor einer kulturellen Dekadenz zu schützen und somit das Volk vor Schaden zu bewahren. Ein solcher Schaden entsteht beispielsweise durch die Masseneinwanderung von nicht-demokratiefähigen Menschen. Das sind besonders Menschen, die zu totalitären Handlungen neigen.

Dies ist besonders wichtig, wenn man das Selbstbestimmungsrecht der Völker als Grundlage für einen nachhaltig funktionierenden Staat und als Voraussetzung zur Vermeidung von territorialen Streitigkeiten nimmt. Unter der Annahme, dass die Basis einer funktionierenden Demokratie die Gemeinschaft und Einigkeit ist, so kann angenommen werden, dass unverhältnismäßige Multikulturalität diese Gemeinschaft und Einigkeit behindert und somit eine Gefahr für eine funktionierende Demokratie ist. Wenn eine Demokratie nur noch eine Diktatur der Mehrheit ist, gerät diese in Gefahr. Ein gesundes Gemeinschaftsgefühl ist zwingend erforderlich, um eine Solidargemeinschaft zu bilden, in der sich alle gesellschaftlichen Klassen als Schicksalsgemeinschaft fühlen um zu kooperieren und einander zu helfen anstatt sich zu bekämpfen. Ein gesunder Staat ist nur auf Basis der Einigkeit seines Volkes möglich und multikulturelle Vielvölkerstaaten und insbesondere ihre Demokratien wie anhand vieler historischer Beispiele ersichtlich, sind langfristig nicht überlebensfähig. Darum muss die Einheit geschützt werden um die kulturelle und somit die staatliche Stabilität dauerhaft zu gewährleisten. Es heißt nicht ohne guten Grund in der deutschen Nationalhymne: Einigkeit und Recht und Freiheit.

Der Staat als Produkt der Kultur des Volkes stellt die notwendige Institution für den Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung. Die Frage eines gesunden Staates ist in erster Linie eine Frage der Schaffung gesunder sozialer Verhältnisse als Fundament für das Individuum. In einer globalisierten Welt birgt dies große Herausforderungen für den Staat, dessen Aufgabe es sein muss negative Kultureinflüsse von außen zu verhindern. Eine solche Bewahrung der Kulturellen Qualität ist dem Staat in einer Gesellschaft des Individualismus dominiert von Wettbewerb, Egoismus, Opportunismus und Neid immer weniger möglich, denn das Gemeinschaftsgefühl wird zunehmend zerstört und dadurch gleichzeitig der Staat durch den Individualismus geschwächt. Dies schadet dem Volkswohl erheblich, denn ein gesundes Gemeinschaftsgefühl ist zwingend erforderlich um eine Solidargemeinschaft zu bilden, in der sich alle gesellschaftlichen Klassen als Schicksalsgemeinschaft fühlen um zu kooperieren und solidarisch zu sein, anstatt sich zu bekämpfen.

Was Einwanderung betrifft, so sind Grenzen und Eigentumsrechte die Grundvoraussetzung einer Marktwirtschaft sowie einer Volkswirtschaft. Schließlich hat ein jeder eine Grenze um das Grundstück seines Hauses in das nicht jeder herein kann wie es einem gefällt. Ein Staat ist Sachverwalter eines gemeinschaftlichen Vermögens. Natur, Infrastruktur, Sozialsystem sind alles eigentumsrechtliche Vermögenstitel der Bürgergemeinschaft des Staates und müssen vor unkontrollierter Beanspruchung von außen geschützt werden.

Die Schwierigkeiten bei unkontrollierter Einwanderung können je nach Stärke der Einwanderung und Kultur der Einwanderer so enorm werden, dass sie eine Gefahr für die Demokratie darstellen, denn die Demokratie benötigt ein Gemeinschaftsgefühl um nicht zur Diktatur der Mehrheit zu werden und ein solches kann in einer unverhältnismäßig hohen Multikulturalität nicht existieren. Beispiele hierfür finden sich zahlreiche besonders in der heutigen arabischen Welt und in der Weltgeschichte. Dort wo viele unterschiedliche Kulturen in eine Nation gezwungen werden, wird es unmöglich ein demokratisches System zu errichten. Die Folge sind autokratische Diktatoren, welche die Minderheitskulturen unterdrücken müssen oder selbst gestürzt und unterdrückt werden.

Unverhältnismäßiges Vielvölkertum kann langfristig zur Auslöschung von Völkern führen, wie die Vergangenheit bewiesen hat. Indianer/Amerikaner, Inkas/Mexikaner, Aborigines/Australier sind nur wenige Beispiele. In Polen, Tschechoslowakei und Jugoslawien wurden in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts von der internationalen Staatengemeinschaft Vielvölkerstaaten errichtet. Alle diese sind demokratisch und gesellschaftlich gescheitert und endeten in Blutvergießen, denn die unterschiedlichen kulturellen Gruppen arbeiten stets auch auf unterschiedliche politische Ziele hin.

Legt man nach dieser Schlussfolgerung nun zugrunde dass ein gesunder Nationalstaat nur auf Basis der Einigkeit eines Volkes möglich ist und demokratische Vielvölkerstaaten unterschiedlicher Kulturen wie anhand vieler Beispiele in der Welt ersichtlich stets stark geschwächt oder zum scheitern verurteilt sind, so muss die Volkseinheit geschützt werden um die kulturelle und somit die staatliche Stabilität zu gewährleisten.